Fujifilm Workflow

Aufnahme:

Für eine stressfreie Aufnahme mit möglichst gesicherter Belichtung und Schärfe, habe ich gute Erfahrungen gemacht mit:

  • RAW (komprimiert) + JPEG Fine
    • nur bei „komprimiert“ erhält man die erwartete Dateigröße von ca. 26MB. Im unkomplizierten Modus sind es über 53MB. Die Kompression führt zu keinem Qualitätsverlust aber manchmal zu Verlust der Kompatibilität. Bisher gab es aber immer eine Einstellung in der Software (z.B. Importregeln bei LR), die das Problem löst.
    • Oft ist die JPEG-Variante völlig ausreichend und spart viel Zeit. Da die RAW-Dateien (RAF) grundsätzlich gesondert unter dem Tintentischen Namen gespeichert werden, steht einer späteren Bearbeitung auch nichts im Weg
  • ISO 400
    • Dies ist ein guter Mittelwert, wenn man bei wechselnden Lichtverhältnissen (in der Stadt, schnelle Wolken etc.) unterwegs ist.
    • Ein Rauschen konnte ich nicht feststellen.
    • Natürlich ist ISO 160 besser
    • Fuji arbeitet ISO-neutral. Es wird immer mit ISO 160 belichtet und dann intern nachgearbeitet
  • Autofokus
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  • Blende
    • je nach gewünschter Bildwirkung ist die Einstellung natürlich anzupassen
    • Die beste Qualität liegt meistens im mittleren Bereich, zumindest bei den Objektiven, die ich mir leiste.
    • Bei meinem 18-55mm startet die Blende bei 23mm z.B. bei 3.2 . Daher wähle ich eine Blende zwischen 5,6 und 8.
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  • Belichtungszeit
    • Wenn es sich nicht um gewünschte Spezial-Wirkungen handelt, kann man hier auf (A)Automatik stellen.
    • Mir ist aufgefallen, dass sehr viele veröffentliche Fotos Belichtungszeiten von 1/1600 oder kürzer aufweisen, obwohl es sich z.B. um eine statische Landschaft handelt.
    • Meine X-T30 hat im Body keine Stabilisierung, wodurch hohe Belichtungszeiten hilfreich sind
    • Wenn die errechnete Belichtungszeit zu niedrig ist, kann immer noch mit Blende oder ISO angepasst werden.
    • Eine automatische Belichtungszeit sorgt aber gesichert dafür, dass es keine überbelichteten Bilder gibt.
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  • Als Filmsimulation wähle ich Classic Chrome.
    • da dies aber in der Entwicklung geändert werden kann, hat die Wahl keine große Bedeutung.

Datenimport:

  • Zunächst wird die SD-Karte komplett auf eine externe Festplatte gespeichert (Western Digital My Passport Wireless Pro hat hierfür einen speziellen Slot.)
  • Im Gegensatz zu Lightroom arbeitet Exposure nicht mit Katalogen sondern mit „sidecar files“, die in jedem verwendete Verzeichnis in ein generiertes Unterverzeichnis „Exposure Software“ automatisch angelegt werden. Diese enthalten alle Änderungen, entsprechend dem Prinzip bei XML-Dateien. Alle Änderungen sind somit Non-Destruktiv. Diese Änderungen können aber nur umgesetzt und verändert werden, wenn diese Dateien auch vorliegen.  Diese Dateien können auch nur über Exposure-Software verarbeitet werden.
  • Beim Import über können Voreinstellungen getroffen werden:
    • Zielordner (ggf. durch Neuanlage)
      • Für jeden Monat wurde vorher ein Ordner JJJJMM00 angelegt. Der Import generiert jetzt Unterordner JJJJMMTT.
    • Konvertierung in DNG
      • Hierzu muss ein externer DNG-Konverter eingebunden werden. Da dies auch zu jedem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann,  wird dies jetzt nicht durchgeführt. 
    • Kopierte Dateien umbenennen
      •  Aufnahmezeit+Originalname
      • bei den meisten Optionen, wie z.B. Aufnahmedatum, gibt es viele Varianten
      • Beispiel: 20210902DSCF7983.raf
      • Im Exposure-Ordner wird die Datei 20210902DSCF7983.raf.exposurex6 angelegt.
        • Wird die Datei über die Exposure-Software gelöscht, löscht dies auch die Exposure-Datei
        • Wird eine Datei in das Exposure-Verzeichnis über ein anderes Tool eingefügt, gibt es ebenfalls keine Exposure-Datei.
        • Diese Datei ist aber in der Exposure-Ansicht sichtbar. Sobald eine Änderung durchgeführt wurde, wurde auch eine Sidecar-Datei erzeugt.
        • Alte Dateiinformationen und Anpassungen sind aber verloren.
        • Wird die Datei umbenannt, auch wenn dies außerhalb der Exposure-Oberfläche erfolgt, wird die Sidecar-Datei automatisch umbenannt.
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    • Wenn die Datei bereits vorhanden ist, soll die Übertragung übersprungen werden. Dies kann aber nur erfolgen, wenn die SD-Karte nach der Übertragung nicht formatiert oder von einer anderen Quelle übertragen wurde.
    • Metadaten
      • wurden beim ersten Mal angelegt und dann gespeichert
      • Klimmeck2021 enthält z.B. mein Copyright und die Adresse, sowie die Stichwörter Alle, 2021. Es wird eine Sammlung „noch zu bearbeiten angelegt, bzw. gefüllt.
    • Es könnte noch eine Filmsimulation durchgeführt werden. Bei mir ist Classic Chrome eingestellt.

Nachdem die Karte ausgeworfen wurde, ist der Import zu überprüfen und die Karte für eine weitere Verwendung zu formatieren.