An dieser Stelle behandele ich ausschließlich das Zusammenfügen der bereits  geschossenen Fotos in Photoshop (ggf. auch andere Tools).

Die Aufnahme dieser Fotos auf Basis einer Fujifilm X-T30 behandele ich im Bereich Fotografieren. Focus Bracketing mit Fuji.

 

Aus verschiedenen Gründen ist es besser, die Aufnahmen direkt in JPEG zu erstellen.

Liegen RAW-Bilder vor, müssen diese zunächst in Lightroom gleichmäßig und identisch bearbeitet werden.

In der weiteren Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Fotos als bearbeitete JPEG-Dateien vorliegen.

Je nach verwendeter CPU und Rechner-Kapazität kann es sein, dass ein Set von 50 Bildern nicht verarbeitet werden kann.

Für den weiteren Ablauf ist es ohne Belang, ob das Fokussieren automatisch in der Kamera erfolgt ist, oder ob alle Fokuspunkte im manuellen Modus von Hand gesetzt wurden.

In PS (Photoshop) <Datei><Scripten><Dateien im Stapel laden>. Beim Laden sollten die Bilder ausgerichtet werden. 

Da das Ausrichten die meiste Zeit benötigt und diese natürlich abhängig von der Anzahl der Bilder ist, sollten vielleicht im Vorfeld unnötige Bilder entfernt werden. Dies ist vor Allem dann der Fall, wenn zu viele Fotos erstellt wurden und auch auf Bereiche außerhalb des Motiv fokussiert wurde.

Unter Verwendung niedriger Verschlusszeiten und eines Bildstabilisators kann man häufig auf die Ausrichtung verzichten. Diese Ausrichtung kann auch in einem getrennten Schritt <Bearbeiten><Ebenen automatisch ausrichten> durchgeführt werden, falls dies doch sinnvoll erscheint.

Nach dem Laden wurde jetzt für jedes Foto eine eigene Ebene erzeugt. Alle Ebenen sind jetzt auszuwählen durch Klick auf die oberste Ebene und Shift-Klick auf die unterste Ebene.

Mit <Bearbeiten><Ebenen automatisch überblenden> stellt das System für jede Ebene den besonders scharfen Bereich fest und maskiert diesen. Diese Masken führen in Kombination dann zu einem Überall-scharfen Bild, welches gesichert werden kann.

Dieser Prozess kann mehrere Minuten dauern.

 

Hier wurden 10 Frames mit STEP 4 erzeugt. Man sieht an den Masken deutlich, welche Bilder welchen Anteil am Gesamteindruck erzeugen.

Bei Bedarf könnte man daher Fotos löschen und den Prozess mit einer geringeren Anzahl an Bildern wiederholen.