Vorstellung

Foto-Philosophisches

Edward Hopper – der bekannte amerikanische Maler aus den 20er-Jahren – wurde einmal (sinngemäß) zitiert mit „Könnte ich fotografieren, müsste ich nicht malen“.

Für mich gilt dieser Spruch in umgekehrter Weise. Manchmal werde ich auf der Straße gefragt, ob ich schöne Fotos gemacht habe und alle sind überrascht, wenn ich antworte „das wird sich zuhause zeigen“. Auf der Straße nehme ich häufig nur das „Material“ mit, welches ich am Computer gestalte.

Wie die Wirklichkeit aussieht, ist mir meistens egal. Sehr gerne schneide ich nur einen kleinen Ausschnitt aus und verändere diesen. Oder ich überblende mehrere Fotos oder ändere die Farben etc.

Inzwischen weiß ich, dass mein Geschmack nicht unbedingt kompatibel mit dem von anderen Personen ist. Damit kann ich leben.

Einfach stillos

Fotografen, die etwas auf sich halten, benötigen einen eigenen Stil, eine Bildsprache mit Wieder-Erkennungswert. Zumindest liest und hört man das immer wieder.

Ich bin einfach stillos oder stillos einfach. Und das ist auch gut so.

Bevorzugte Motive

Alles, was sich schnell bewegt oder diskutieren will, gehört nicht zu meinen bevorzugten Motiven. Wildlife, Menschen, Sport, Action etc. interessiert mich nur durch Zufall. Ich suche Strukturen, Formen, Flächen, Muster etc., welche ich vor allem in der Stadt und bei architektonischen oder technischen Motiven finde.

technical Downgrading bzw. Rightsizing

Diese englischen Begriffe beschreiben sehr gut, wie ich mittlerweile vorgehe. In der Vergangenheit hatte ich – wie sicherlich viele andere auch – auf die Sensorgröße, Anzahl der Pixel, Geschwindigkeit und Optionen beim Autofokus etc. geachtet.

Zum Probieren habe ich eine defekte (Staub und defekter Sucher) Lumix TZ200 (20MP, viel Zoom aber lichtschwach) und dann eine gebrauchte Lumix LX100 (12MP, wenig Zoom aber lichtstark) gekauft.

Beide bieten genug Optionen, um jahrelang verschiedenes auszuprobieren. Bis jetzt gab es noch kein Motiv, was ich aufgrund technischer Beschränkungen verpasst hätte.

Und beide zusammen haben nur 30% von dem gekostet, was ich für ein aktuelles iPhone zahlen müsste.

Kontakt zu Gleichgesinnten wäre schön

Für Vereine bin ich nicht geeignet. Ein Gedankenaustausch mit anderen – gerne auch online – oder gelegentliche gemeinsame kurze Fototouren (ich wohne in der Nähe von Frankfurt a.M.) und Diskussion der Ergebnisse, fände ich schön.