<zurück>

Freistellen

Elemente aus einem Bild heraus freizustellen (d.h. exakt auszuschneiden), um diese dann getrennt über eine Maske zu bearbeiten oder in ein anderes Foto einzufügen, gehört zu den Standards aller Bildverarbeitungs-Tools.

Wenn man anderen zusieht, sei es in Trainings-Videos oder in Realität, sieht dies alles ganz einfach aus. Wenn man dies selber versucht, bleibt man an Hürden hängen, die nie erwähnt werden. Hat man dies dann einmal geschafft, ist dies tatsächlich nicht mehr erwähnenswert.

Die Unterschiede ergeben sich vor Allem bei der Bedienung von Desktop- und iPAD-Version. Hier wird die Version am iPAD behandelt.

Einfache Form:

Eine ganz einfache Form ist der Mond, den ich ausschneiden und in eine nächtliche Stadtansicht übernehmen möchte.

Aus Sicherheitsgründen – dies ist nicht nur für den Einstieg empfehlenswert – werden beide Bilder (Mond und Stadt) dupliziert.

Dann öffne ich das Mond-Bild und wähle den Menüpunkt <Auswahlbereiche> („Lasso“ oben links). In der linken Menuzeile wähle ich das <Pinselwerkzeug für eine Smart-Auswahl> (unterhalb der Hand). Am unteren Bildrand erscheint jetzt ein weiteres Menu.

Man kann zwischen den Modi <Hinzufügen> und <Subtrahieren> hin und her springen. <Hinzufügen> bedeutet, dass wir den ausgewählten Bereich vergrößern wollen. Daher müssen wir mit dieser Einstellung beginnen. <Subtrahieren> bedeutet, dass wir zuviel ausgewählt hatten und wieder etwas zurücknehmen wollen.

Rechts daneben kann man die Breite des Pinsels wählen. Je größer der Pinsel ist, desto schneller hat man große und einfache Flächen markiert. Wenn man an den Rändern genauer arbeiten will/muss, wählt man einen kleineren Durchmesser. Dies geht meist einher mit dem Zoomen des Bildausschnittes. Im Extremfall können so einzelne Pixels hinzugenommen oder fortgelassen werden.

Geht jetzt über den Mond sieht man so etwas wie ein Fettauge. Hier kann man Finger oder Stift auf den Rand legen und dann durch Ziehen, die Fläche an dieser Stelle vergrößern.

Bei einfachen Flächen, wie dem Mond, hilft das Programm bereits mit und orientiert sich an den Objekt-Konturen. Da jeder Schritt gespeichert wird, kann man auch mit „<“ (unten rechts) wieder zurück, was dann CTRL Z auf der Tastatur entspräche.

Danach mit zwei Fingern spreizen und das Bild vergrößern. Dann die Pixel-Breite reduzieren und die Feinarbeit machen.

Durch eine Click auf <Breite> bekommt ein Eingabe-Feld für die Anzahl der Pixels.

Um zu vergrößern oder zu verschieben, muss vorher das Fotowerkzeug (Affinity-Symbol) und dann <Verschieben> (Pfeil) gewählt werden. Ansonsten würde ja jede Bewegung auf dem Schirm als Veränderung der Freistellung interpretiert werden.

Man muss also öfters zwischen den einzelnen Menüs und Ansichten springen.

Ist man fertig, wird wieder auf die gewünschte Größe geändert.

Klickt man mit zwei Fingern auf das Display, wirkt dies wie die rechte Maus-Taste und man erhält ein weiteres Menü. Da wir an einer Kopie gearbeitet hatten, können wir hier Ausschneiden wählen und der freigestellte Bereich wandert in die Zwischenablage.

Dann wechseln wir in das andere Bild und machen wieder den zwei-Finger-Click. Jetzt wählen wir <Einfügen> und der Mond steht am Himmel.

Spätestens jetzt sieht man, wenn genauer gearbeitet werden musste.

Auswahl über Farbe:

Ein Mond vor schwarzem Hintergrund kann auch sinnvoll über die Farbe ausgewählt werden. Hierzu klicke ich auf <ausgewählte Farbe markieren> (Stift im Farbkreis, direkt unterhalb dem Zauberstab) und sehe sofort den Mond schon markiert. Unten experimentiere ich ein wenig mit den Toleranzen und habe in Sekunden ein besseres Ergebnis.

Wenn ich jetzt ausschneide, bleibt nur der Mond. Also wieder zurück zur Auswahlfunktion und mit zwei-Finger-Click im Menü <Auswahl umkehren> wählen. Dann wieder ins Foto-Menü und auswählen.

Gerade bei der Vergrößerung erkennt man die unterschiedliche Qualität.

 

 

 

 

 

 

 

<zurück>